Zinnwerke

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Die Zinnwerke sind ein Kreativzentrum, das sich auf den ehemaligen Flächen der Wilhelmburger Zinnwerke – Am Veringhof 7 – entwickelt. Seit 2011 ist die einstmalige Maschinenhalle Heimat für Kreative, der Ort ist aus sich selbst heraus gewachsen. Die 2.500 Quadratmeter großen Elektrolysehallen im Anschluss an die Büroflächen werden jeden 1. Sonntag im Monat zum Schauplatz für den Kulturflohmarkt FlohZinn. Im September 2017 sind die Zinnwerke einen Monat lang Spielfläche im Rahmen des Projekts »Schau.Spiel.Platz.«.

1903 – 1963

Die Zinnwerke werden 1903 zur Verhüttung von Zinnerzen und zinnhaltigen Rückständen von Dr. Harald Timmermann (1872 – 1930) gegründet. Anfang der 1930er Jahre erfolgt die Erweiterung um die Herstellung von Kupfer in den 2.500 Quadratmeter großen Elektrolysehallen aus dem Jahr 1933 (heute Am Veringhof 7). Die Spuren der Besitz- und Produktionsumstände der Wilhelmsburger Zinnwerke verlieren sich bis zur Stillegung im Jahr 1963. Mit dem Produktionsstopp werden die Zinnwerke demontiert und die heutige Aurubis AG baut die gesamte Firma in Wilhelmsburg ab, um sie samt der Beschäftigten auf die Veddel zum Firmensitz umzuziehen. Lediglich der Betrieb der Mischzinnanlage wird danach bis zum 15.06.1964 aufrechterhalten. Bis zur Stilllegung zählen die Wilhelmsburger Zinnwerke mit einer jährlichen Kapazität von 25.000 Tonnen Kupfer zu den wichtigsten Kupferhütten Deutschlands.

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