Cook up!



Genuss.
Spiel.
Platz.

COOK UP in den Wilhelmsburger Zinnwerken
Schau.Spiel.Platz. als Kocharena für gleich fünf Pop-Up Restaurants der kulinarischen Galerie COOK UP. Geschlemmt wurde zwei Tage – vom 23. bis zum 24.09 – ab 16:00 Uhr, Am Veringhof 7. Mit gut gefülltem Bauch konnte man es sich dann in einem Hängesitzteilchen und auf den Tribünen gemütlich machen und beim Indoor Open-Air-Kino ZINNEMA entspannt verdauen.

Am Samstag flimmerte – passend zum Thema – die kulinarische Komödie »Kiss the Cook« über die Leinwand. Am Sonntag wurde ab 17:55 Uhr das gemeinsame (Bundestags-)Wahl-Watching zum Vorfilm. Um 20:00 Uhr erzählte dann der Film »Cinema Jenin« davon wie ein altes Kino Menschen aus der ganzen Welt verbindet.

COOK UP – Die kulinarische Pop-Up Galerie
Das COOK UP präsentiert sich als eine vielfältige Restaurant Galerie. Ihre Kuratoren und Gastgeber sind der langjährige Chefkoch und Besitzer des Juwelier Restaurants, Lutz Bornhöft und der Nahrungsexperte, Raoul Scheimeister. Seit 2016 übernehmen – unterstützt von ihren »Gastrofahrlehrern« – in einem zwei- bis vierwöchigen Rhythmus wechselnde Köche mit unterschiedlichen kulinarischen Ideen Herd und Tische im COOK UP. Ob talentierte Jungköche, herdlose Enthusiasten, passionierte Foodblogger oder Künstler, im COOK UP ist alles möglich. Aus etlichen Konzepten sind mittlerweile feste Größen der Hamburger Foodszene geworden. Das COOK UP kann mit Fug und Recht als der leckerste Start-Up-Hub der Republik bezeichnet werden. Nun verließen die Macher zum ersten Mal ihr kuscheliges Heim in der Sternschanze und wagten sich in eine eigens für sie kreierte Kocharena in den Wilhelmsburger Zinnwerken.


Eathio – Afro Enjera
Wie der Name schon vermuten lässt, nimmt uns Eathio mit nach Äthiopien. Traditionelle gesäuerte Teigfladen, »Injeras«, dienen als Unterlage für eine Auswahl an bunten Salaten, Dips, Linsen und Gemüse oder Fleisch. Wer die Injeras ganz authentisch genießen will, isst übrigens mit den Händen. Kleine Stücke des Teigfladens dienen dabei als Besteckersatz.
Die Macherinnen verbindet eine ganz spezielle Geschichte mit den Orten. Auf dem FlohZinn in den Zinnwerken wurde ihr kulinarisches Potential entdeckt, im COOK UP verfeinert und nun kehren sie zurück auf die Elbinsel, auf der sie auch wohnen.

BUUZ – mongolian dumplings
Wer einmal in der Mongolei war, weiß die gedämpften oder gebratenen Dumplings zu schätzen. Das Buuz-Team bringt das mongolischen Street- und Steppenfood aus Ulan Bator direkt in den Hamburger Hafen. Es gibt sie mit unterschiedlichen Füllungen: Fleisch, Gemüse, vegetarisch und vegan. Jeder einzelne Dumpling wird aufwendig per Hand zubereitet. Dazu gibt es: Suppen, Salate und Liebe. Guten Appetit! Tavtai hoollooroi!

Diggie – Banhs & Bowls
»Diggie« heißt eigentlich Jamal und seine Banhs und Bowls befriedigen alle Foodgelüste und füllen gleichzeitig die Vitaminspeicher auf. Banhs sind vietnamesische Sandwiches mit Zutaten wie gegrilltem, frittiertem oder eingelegtem Fleisch und Gemüse, Gurken, Kräutern und verschiedenen scharfen Soßen. Bowls sind der Food-Trend dieses Jahres. Jamal kreiert aus frittiertem Hähnchen mit Quinoa, geröstetem Blumenkohl, marinierten Portobello Pilzen und vielen anderen Zutaten, die mindestens genauso toll klingen, wundervolle Gerichte – in Schüsseln serviert.

Macaibo – the taste of Venezuela
Was isst man eigentlich in Venezuela? Die Antwort: Arepa, eine handgefertigte, runde Teigtasche aus 100% glutenfreiem Maismehl dominiert kulinarisch die Street Food Kultur in Caracas. Frisch aus dem Ofen und mit hausgemachten Füllungen gekrönt schmeckt sie sowohl Veganern und Vegetariern als auch Fleischliebhabern. Nun endlich hat die Arepa ihren Weg nach Hamburg gefunden. Macaibo ist der erste „Venezolaner“ Hamburgs und somit Bistro, Imbiss, Street Food place to be und Kulturbotschafter in einem.

UNDERDOCKS – Urban Fish Food
Der Schmerz sitzt tief, als die Kelle Mayo auf den Lachs klatscht. Der schöne Fisch! Es ist der Moment morgens auf dem Fischmarkt, als aus Schmerz die Idee für ihre Mission wurde: Fish Food für Leute mit Anspruch. Kosmopolitisch, geschmackvoll und multikulturell. Die Hamburger Jungs vom UNDERDOCKS streichen ihre Fischbude mit internationalen Fastfood-Klassikern neu an.

Minitopia
Na, ganz schön kalt geworden, oder? Zu kalt für Outdoor-Kino? Mit dem Minitopia-Mini-Ofen kriegt Ihr ganz schnell warme Füße! Der Teelicht-Ofen ist der „Dinosaurier“ unter den rustikalen Tischlampen, Mini-Heizung und Selbstversorger-Lampe in einem, das „Wohnungslagerfeuer“ für die moderne Familie oder die kleine Notheizung beim Heizungsausfall im Winter. Bringt am Samstag ab 16 Uhr zwei einfache Blumen-Tontöpfe verschiedener Größen und ein paar Teelichter mit zum ZINNEMA und baut mit Minitopia eure eigene kleine Fußheizung für den Filmabend.
Wenn Ihr den Ofen nicht mit nach Hause nehmen wollt, bringt ihn am Ende des Abends wieder bei uns am Stand vorbei; die Öfen werden dann von Hinz&Kunzt an diejenigen verteilt, die im Winter keine warme Stube haben.